31. Dezember 2012

Einen guten Rutsch ins neue Jahr!

Ihr Lieben,

ein sehr bewegtes Jahr geht zu Ende, nicht nur für mich, sondern für alle von uns. Viel ist passiert in der Welt, leider das Meiste davon eher unschön. Irgendwie verblassen die persönlichen Erfolge dagegen ein bisschen ... trotzdem will ich sie euch nicht vorenthalten ;-)

Also, was habe ich dieses Jahr alles geschafft? Ich habe:

1) "Zigaretten" endlich als Taschenbuch herausgebracht,

2) "Wintermelodie" als E-Book und Taschenbuch herausgebracht,

3) eine englische Novelle für mein zweites Pseudonym als E-Book veröffentlicht (wer mehr wissen möchte, kann mich bei Facebook oder via Kommentar anschreiben ^_^),

4) zwei Kurzgeschichten unter dem zweiten Pseudonym veröffentlicht,

5) und zwei Kurzgeschichten ins Deutsche übersetzt.

Daneben habe ich natürlich noch an diversen Projekten geschrieben, ein bisschen gezeichnet (aber lange nicht genug!) und versucht, das Leben zu genießen.

Wenn ich mir diese kleine Liste so ansehe, merke ich, dass da noch mehr geht, deshalb habe ich mir für 2013 viel vorgenommen. Lieber zu hoch stapeln als zu tief! Ich habe so viele Geschichten, die nur darauf warten, endlich beendet zu werden. Mindestens 13 Projekte sind offen, da sollte sich definitiv was finden lassen. Und wenn ich euch zu faul bin, piekt mich einfach. ;-)

Trotz aller gutgelaunten Vorsätze möchte ich aber auch, und vor allem, einer lieben Freundin gedenken, die Mitte Dezember verstorben ist. Sie kann ihr Leben leider nicht mehr voller Elan anpacken; umso mehr habe ich mir vorgenommen, jeden einzelnen Tag zu genießen, ihn bewusst zu leben und die Zeit bestmöglich zu nutzen. Außerdem möchte ich dankbar für alles sein, was in meinem Leben bereits gut läuft, und worauf ich aufbauen kann.

Dankbar bin ich natürlich auch für all die schönen Dinge, die in der Vergangenheit passiert sind. Ich danke für die Gelegenheiten, so viele nette und talentierte Leute kennenlernen zu dürfen; für die wunderbaren Chats mit C. M. Singer, die seit knapp 2 Jahren mein privates und künstlerisches Leben sehr bereichert; für das gute Auskommen mit meiner Familie, was ja nicht immer selbstverständlich ist; und natürlich für die unerschütterliche Geduld und Unterstützung von Fred Ink, meiner manchmal arg gebeutelten besseren Hälfte.

Euch allen danke ich, und wünsche eine wunderbare Silvesternacht sowie einen guten Rutsch ins neue Jahr!

Quelle: www.pixabay.com

16. Dezember 2012

Shades of Grimm - Shade 7 ... und weil ich ein Versprechen einzulösen habe, auch noch ein Gewinnspiel für die Liker meiner Autorenseite :)

Ihr Lieben,

leider geht die Blog-Woche bei den Ghostreaders schon wieder ihrem Ende entgegen :-( Aber zum Abschied haben Mendea und ich uns noch was ganz Besonderes (vor allem besonders Fieses, hehe) einfallen lassen. Also, auf zu Shade 7 und nachgesehen, was da los ist! Über rege Teilnahme würde ich mich sehr freuen, so quasi als Weihnachtsgeschenk *g*

Aber als wäre das noch nicht genug, habe ich ja denjenigen, die meine Autorenseite auf Facebook geliked haben versprochen, dass es ein Dankeschön dafür gibt. Deswegen verlose ich passend zur Jahreszeit als Hauptpreis das originale Titelbildchen (natürlich mit Widmung und Signatur) zu meiner Kurzgeschichte "Der Weihnachtsgast", sowie zwei Sammelkärtchen. Das Gewinnspiel wird bis Freitag 12 Uhr laufen, dann lose ich aus, mache die Briefe fertig und werfe sie ein. So sollten sie auf jeden Fall noch vor Weihnachten bei den Gewinnern ankommen.

Und so sehen die Preise aus ...





Schon jetzt danke ich allen sehr herzlich, die mir auf Facebook folgen, und begrüße all diejenigen, die vielleicht noch dazustoßen werden. :-)

Liebe Grüße, ich wünsche euch allen einen schönen dritten Advent!

15. Dezember 2012

Shades of Grimm - Shade 6

Guten Morgen,

heute geht es mal nicht um meine Bücher oder um das Schreiben, sondern um ein weiteres meiner Hobbys. Wer nach dem Besuch auf Mendeas Blog mehr sehen möchte, sollte mich hier besuchen kommen :-)

Viel Spaß bei Shade 6!


14. Dezember 2012

Shades of Grimm - Shade 5

Guten Morgen ihr Lieben,

heute gibt es auf Mendeas Blog eine Buchvorstellung zu Weihnachtsmelodie. An dieser Stelle möchte ich noch einmal auf meine Wanderbuchaktion hinweisen - falls jemand das Buch ohne Risiko komplett lesen möchte. Der einzige Nachteil wäre die Wartezeit.

Traut euch! Hier geht's zu Shade 5 :-)




13. Dezember 2012

[Wanderbuchaktion] Wintermelodie

Ihr Lieben,

leider hat es etwas gedauert, bis ich mich sortiert habe, aber es kann noch was werden! Wer möchte gerne an einer Wanderbuchaktion zu "Wintermelodie" teilnehmen? Mit etwas Glück geht das  Buch am Samstag noch raus, wahrscheinlicher am Montag - wenn ihr schnell seid und in den nächsten 24h mindestens 7 Leute zusammenkommen (es soll sich doch lohnen, oder?).

Wie schon bei den Zigaretten gilt: Malt, schreibt und kritzelt was das Zeug hält, freie Seiten gibt es genug! Wenn ihr Freunde habt, die ebenfalls interessiert sein könnten, sagt mir per PN Bescheid (am Besten ein Facebook-Link oder der Klarname und eine Mailadresse der Person, damit man anstupfen kann, falls mal etwas sein sollte) und reicht es weiter - je mehr, desto besser.

Ich würde mich sehr über regen Zulauf freuen, und die Jungs natürlich erst recht! :-)

Also, wenn Interesse besteht, meldet euch einfach hier via Kommentar oder per Facebook.

Liebe Grüße,

Romana







Shades of Grimm - Shade 4

Wow, wow, wow, ich bin selber überrascht und glücklich, was es heute bei den Shades of Grimm zu sehen gibt! Und zwar meine allererste Videorezension, juchuuu!

Vielen lieben Dank dafür, "Buchbändiger", ich habe mich sehr darüber gefreut. Und geehrt fühle ich mich auch, und ein bisschen triefig um die Augen ^_^

Hier geht's zur Rezi, das Video findet ihr ganz unten bei Shade 4 ... oder aber gleich hier:



Viel Spaß!




11. Dezember 2012

Shades of Grimm - Shade 3

Guten Morgen, Welt!

Heute gibt es das Ergebnis eines Interviews zu lesen, welches Mendea mit mir geführt hat. Ich hoffe, ihr habt Spaß damit - ich hatte auf jeden Fall viel Vergnügen beim Beantworten der Fragen! :-)

Auf geht's zu Shade 3.




10. Dezember 2012

Shades of Grimm - Shade 2

Guten Morgen!

Bei den "Shades of Grimm" gibt es heute eine tolle Rezension zu den Zigaretten. Ich danke Maria vom Blog "Engelsmomente" für ihre ausführliche Besprechung! 

Wer überlegt, ob diese Krimi/Action-Komödie als Geschenk taugt (oder sogar für das eigene Lesevergnügen), lässt sich ja vielleicht von Marias Empfehlung überzeugen. Die Autorin würde es sehr freuen ;)

Aber jetzt ist's genug mit der schamlosen Werbung! Auf zu Shade 2!



Shades of Grimm - Shade 1

Ihr Lieben,

Mendea de Scalett und ihr wunderbarer Blog "Ghostreader" haben sich bereit erklärt, eine Shades of Grimm-Woche einzulegen. Es werden meine Bücher vorgestellt, ich plaudere ein bisschen aus dem Nähkästchen, und natürlich gibt es am Ende auch etwas zu gewinnen. In den nächsten paar Tagen werde ich ihre Blog-Posts re-bloggen und auch bei Facebook teilen. Falls der eine oder andere sich dazu entschließen sollte, ihrem Blog zu folgen, würde ich mich sehr freuen. :-)

Also, traut euch ruhig, kommentiert was das Zeug hält, wenn ihr Fragen habt, und haltet die Augen nach hübschen kleinen Goodies auf.

Und jetzt taucht ein in Shade 1 ...



9. Dezember 2012

Kleine Zeichnungen zum 2. Advent

Ich hatte heute spontan Lust ein bisschen zu zeichnen, also habe ich mir den Bleistift geschnappt und eine unterhaltsame Viertelstunde mit den Jungs aus "Wintermelodie" verbracht. :-)


13. Oktober 2012

Mein Arbeitsplatz

Bei Facebook geistern ja schon länger Bilder von Autorenarbeitsplätzen herum, und da ich just heute mein kleines, vollgestopftes Reich mal umgeräumt habe, dachte ich, ich mache einfach mit.

So sieht jetzt mein Schreibtisch aus:


Das war lange nicht so. Vorher stand anstelle der Malsachen ein Laptop mit externer Tastatur da, was das Zeichnen und Malen so gut wie unmöglich gemacht und deshalb die Lust dazu gekillt hat. Aber dank meines neuen Babys (Sogar selbst zusammengebaut, yeah!) ist der Platz jetzt wieder da, und nicht nur ich hoffe endlich auf Ergebnisse :)


Es ist immer noch nicht optimal, aber definitiv luftiger als vorher. Der PC-Tisch hat außerdem Rollen, so dass ich ihn bei Bedarf umräumen kann. Hoffen wir, dass die Muse sich freut und Dauergast wird ^_^ Bei dieser Tischlandschaft kann sie ohne Probleme tanzen kommen!





30. September 2012

Halloween-Challenge 2012

Okay, ihr Herzchen, die Schreibchallenge hat offiziell begonnen und ich bin sicher, die ersten Finger fangen schon an zu glühen (und das um 8 Uhr morgens). Das reicht mir aber nicht. Ich habe beschlossen, dass die Oktober-Challenge noch ein kleines Extra verdient hat, und deshalb schreibe ich hiermit offiziell die Halloween-Kurzgeschichten-Challenge aus! Es gelten die gleichen Regeln wie bei unserer großen Challenge. Jeder kann mitmachen, meine einzige Bedingung ist, dass jemand, der bereits eine angefangene Story hat, das auch mit einem Screenshot kenntlich macht. Bei allen anderen gehe ich vertrauensselig von einem Word-Count von 0 aus :-)

Was gibt es zu gewinnen? Tjaaaa ... dem Anlass entsprechend stifte ich für:

Platz 1: Halloween (Perfect Collection, 3 DVDs + Audio-CD)

Platz 2: einen Schlüsselanhänger

Platz 3: ein selbstgemachtes Lesezeichen

Ich hoffe, das ist Anreiz für eine rege Teilnahme, denn was gibt es Schöneres als ein gruseliges Fest? Ich würde mich über alle möglichen Blickwinkel freuen, also Romantisches, Horror, Hexen, Magie, Witziges ... :D

Ich wünsche euch ganz viel Spaß und freue mich schon sehr auf eure Beiträge! ♥

Oktober-Schreibschallenge 2012: Meine Beiträge

Morgen geht es mit der Schreibchallenge los, deshalb liste ich auch hier alle Geschichten auf, an denen ich wahrscheinlich im nächsten Monat arbeiten werde. Ob etwas bei rumkommt, bleibt natürlich offen, aber ich würde mich doch sehr ärgern, wenn ich Lust auf eine Story hätte, die ich nicht für den Wettbewerb angemeldet hätte ;)

* Wintersong - 45.128 Wörter

* Imbroglio - 19.646 Wörter

* A Year And A Day - 140 Wörter (Story selbst 0 Wörter; nur Impressum)

* Wolves' Dance -86.430 Wörter

* Blind Desire - 3.197 Wörter

* The Harem Flower - 1.503 Wörter

* Christmas At Glan-y-mor Cottage - 9.653 Wörter

Ich wünsche allen Teilnehmern viel Erfolg!

24. September 2012

Schreibchallenge im Oktober 2012

Ihr Lieben,

es macht auf Facebook ja schon die Runde, deshalb schließe ich mich jetzt mit einem personalisierten Blog-Post an :)

Also, ab dem 01.10.2012 geht es wieder los! Die Schreiberlinge hauen in die Tasten, bis die Fingerkuppen bluten und die Muse um Gnade winselt. Preise gibt es natürlich auch, um das Elend ein bisschen zu versüßen *g*

Die Regeln ganz kurz:

1) Derjenige mit den meisten Wörtern gewinnt. Egal, ob 5 Geschichten gleichzeitig am Start sind oder nur eine, ob Roman oder Drehbuch, alles zählt. Die Gesamtwortanzahl ist am Ende ausschlaggebend.

Wir haben aber noch eine zweite Kategorie: Derjenige mit einer abgeschlossenen Geschichte gewinnt, unabhängig von der Wortanzahl. Wenn mehrere Geschichten fertig werden, gewinnt die mit den meisten (neuen) Wörtern.

2) Die Sprache ist egal. Deutsch, Englisch, was auch immer gewollt wird.

3) Qualität vor Quantität. Ja, das widerspricht sich ein bisschen, weil Schnellschreiben nicht gerade der beste Weg zur persönlichen Perfektion ist, aber wer will schon ein nacktes Plotgerüst haben? Notizen zählen nicht, nur "echter" Text ;)

4) Um eine Geschichte in den Wettbewerb einzubringen, müsst ihr jeweils einen Screenshot in der Gruppe posten, auf der die Wortanzahl zu erkennen ist. Ab da wird gezählt.

Und das war es auch schon wieder. Eigentlich doch recht zahm, oder? Also, traut euch, liked unsere Gruppe auf Facebook und macht mit! Der NaNoWriMo war gestern, die Oktober-Challenge ist der neue Marathon! Und wer weiß, vielleicht werdet ihr tatsächlich endlich mit diesem Roman fertig, der schon seit Ewigkeiten auf sein Ende wartet? Findet es heraus!




14. September 2012

Talente soll man nutzen :-)

Tja, manchmal ist es so, dass sich eine Idee im Kopf festsetzt und sich weigert, wieder zu verschwinden. Nachdem ich nun also ein paar Tage lang drüber nachgedacht habe und die Idee immer noch gut finde, habe ich beschlossen, ein bisschen Zeit und Geld zu investieren. :-)

Und zwar geht es um ein (vorerst) kleines Angebot an Tuschezeichnungen, die man als Buch-Illus nutzen kann, oder als Kapitel-Verschönerung, oder wofür auch immer. Mein Plan ist, diese Illustrationen lizenzfrei zu vergeben, sprich, ein Kunde zahlt dafür, die Zeichnung nicht exklusiv kommerziell nutzen zu können. Einzelheiten dazu muss ich mir noch überlegen, aber ich dachte mir, dass sicherlich viele Autoren gerne ein kleines Extra für ihre Geschichten hätten, ohne gleich exklusive Zeichnungen in Auftrag geben und eine Menge Geld dafür hinlegen zu müssen :-) So ist zwar die Chance höher, nicht der einzige zu sein, der ein bestimmtes Bild verwendet, aber wenn man sich anschaut, wie viele Cover (gerade von selbstverlegten Autoren) mit den selben Stock-Fotos gemacht wurden, sollte das kein großes Problem sein, zumal ich vorhabe, mein Angebot ständig zu erweitern. Abgesehen davon sollte es nicht allzu schwer sein, persönlich zusammen zu kommen, falls doch etwas Exklusives gewünscht wird. ^_^

Ein kleines Beispiel (hier nur Bleistift):



Mein Aufruf an euch ist deshalb: Welche Themen fändet ihr gut für euer Buch? Meine Vorschläge soweit wären Märchenthemen, knuddelige Viecher, knuddelige Monster, normale Viecher und Monster, schöne Frauen, schöne Männer, Engel, Teufel, Fabelwesen, gruselige Sachen, Cartooniges - was auch immer mich gerade fasziniert.

Hätte irgendjemand von euch Bedarf an einem solchen Service? Und falls ja, welche kommerziellen Nutzungsrechte würdet ihr gerne mit den Bildern erwerben wollen?

Nachtrag: Mittlerweile war ich beim Künstlerbedarfsladen und habe mich mit ein paar Kleinigkeiten ausgestattet :-) Es geht auch gleich heute Nachmittag los, juchuu! :D (In dem Tütchen ist übrigens eine Tuschefeder, nur, falls jemand neugierig ist.)


Nachtrag 2: Und hier eine kleine Kostprobe. ;)


8. September 2012

Schreiben und andere herbstliche Events

Nein, keine Sorge, ich habe nicht schon wieder ein neues Buch am Start, zumindest nicht so bald. Aber nachdem "Wintermelodie" nach nur einer Woche einen so wunderbaren Start hingelegt hat, werde ich nun mit Feuereifer die dazugehörige (und eigentlich vorangehende) Geschichte fertig machen. Falls es im September nicht klappt, ist im Oktober ja wieder Schreibchallenge angesagt, spätestens dann werde ich es hoffentlich schaffen! :D

Das zweite Event ist meine Wanderbuchaktion, die diese Woche endlich mal begonnen hat. Den ersten Stopp legt "Zigaretten" bei Nadine Junglas ein. Danach sieht es wie folgt aus:

(eingeschoben) Freundin von Nadine
Maria Engels aus Dresden
Tatjana Kononenko aus Ulm
Jennifer Waschk aus Hagen
Anja Postweiler aus Springe

Und zu guter Letzt überlege ich, wie ich die restliche Zeit des Jahres möglichst effektiv nutzen kann. Wonach steht euch der Sinn, wenn es draußen ungemütlich und kalt ist, allmählich Kürbissuppe wieder Einzug hält, und die warmen Sachen aus der hintersten Ecke des Schrankes wieder ganz nach vorne migrieren? Schreibt ihr von Sonne, Strand und Meer, um den Sommer noch etwas bei euch zu halten, oder werft ihr euch schriftstellerisch voll dem Herbst in die Arme?

Oh, und bevor ich es vergesse: Was ist euer Lieblingsrezept für kalte Tage? Ich bin immer auf der Suche nach Abwechslung und würde mich freuen, neue Köstlichkeiten zu entdecken. Auch Getränke sind gern gesehen, Tees zum Beispiel, oder eure Version einer heißen Schokolade. :-)

2. September 2012

Wintermelodie

Bei Facebook habe ich es ja schon angekündigt, aber nun möchte ich auch hier mein neuestes Buch vorstellen.

"Wintermelodie" ist eine homoerotische Weihnachtsgeschichte, die unaufgeregt aber herzlich zwei Menschen durch die Adventszeit begleitet. Sie ist quasi etwas Süßes fürs Herz, das ohne Rücksicht auf Kopfkalorien daherkommt. Genuss auf eigene Gefahr! :)

Klappentext:

Für den Pianisten Adrian ist das Jahr bisher alles andere als gut gelaufen. Erst verletzt er sich seine rechte Hand so schlimm, dass er um seine Karriere fürchten muss, und dann hat er deshalb auch noch Ärger mit seiner Freundin. Um wenigstens die bereits geplanten Konzerte zu retten, nötigt ihn sein Manager dazu, einen Vertretungspianisten zu engagieren. Adrian ist nicht begeistert, folgt der Bitte aber und lernt so den Rocksänger Michael kennen, der ein großer Fan von ihm ist. Mit seiner charmanten Art hilft er Adrian durch jede noch so missliche Lage und macht sich als Freund schnell nahezu unentbehrlich. Zu dumm nur für Adrian, dass Micha es auf mehr als nur Freundschaft abgesehen hat und den Zauber der Weihnachtszeit schamlos ausnutzt, um Adrian für sich zu gewinnen ... 

An dieser Stelle möchte ich mich schon jetzt bei all denen bedanken, die "Wintermelodie" am ersten Tag zeitweise auf Platz 504 der Kindle Charts insgesamt katapultiert haben. Ich war überwältigt und habe mich sehr gefreut! Nun bin ich gespannt, was die ersten Rezensionen wohl bringen werden.



Natürlich arbeite ich auch daran, das Buch so bald wie möglich als Taschenbuch verfügbar zu machen. Blogger, die gern ein Rezi-E-Book haben möchten, können sich gern via Kommentar oder direkt per Mail (romana.grimm@gmx.de) bei mir melden. Ich würde mich freuen!

19. August 2012

Was tun gegen Schreibblockade?

Diesen Link der Kultliteraten habe ich soeben bei Facebook gesehen und teile ihn sehr gerne nicht nur dort, sondern auch hier mit euch, denn Schreibblockaden sind für mich eine wirklich fiese Angelegenheit. Viele Punkte treffen absolut ins Schwarze, aber schaut selbst ...




Für mich persönlich ist es hilfreich, nicht vor dem PC zu sitzen, sondern auf ein liniertes Blatt Papier (am besten College-Block) zu schreiben. Per Hand habe ich nicht das Gefühl, gleich alles perfekt hinkriegen zu müssen, was paradox ist, wenn ich mit Kuli schreibe, denn löschen kann ich das nicht! Perfektionismus ist echt ein großer Störfaktor, wahrscheinlich mein größter. ^_^ 

Welche Probleme sind für euch die schlimmsten? Woran hängt ihr euch am ehesten auf? Wer hat weitere gute Tipps gegen Schreibblockaden? Immer her damit, davon kann es nie genug geben :-)

1. August 2012

Sommergewinnspiel 2012

Ihr Lieben,

ihr habt lange gewartet und jetzt ist es soweit. Jetzt erfahrt ihr auch noch mal hier auf meinem Blog, wer "Zigaretten" gewonnen hat. Und damit ihr seht, dass alles mit rechten Dingen zuging, habe ich die Vorbereitung der Lose und die Ziehung des Gewinners dokumentiert :-)

Hier sind die Teilnehmer:



Und hier die gefalteten Lose ...















Da kamen sie alle in den Sack ...



















Und das ist der glückliche Gewinner! :D
















Ich danke allen Teilnehmern vielmals und wünsche Bianca Tu ganz viel Spaß beim Lesen! Ich hoffe, dass das Buch dir viel, viel Spaß machen wird!

Die anderen sollten aber nicht traurig sein, denn das nächste Gewinnspiel kommt bestimmt, und wer einen langen Atem hat, kann sich immer noch gern für meine Wanderbuch-Aktion anmelden. Schreibt einfach eine Mail mit eurer Adresse an romana.grimm@gmx.de und schon steht ihr auf der Liste. :-)

30. Juli 2012

Wander-Rezensions-Aktion für "Zigaretten"

Ihr Lieben,

nachdem ich jetzt schön öfters von Wanderbüchern gehört habe, dachte ich, dass ich das Gleiche mal mit meinen "Zigaretten" versuchen möchte. Das Buch hat 6 freie Seiten, da können sich also jede Menge Leser und Blogger mit ihrem Blog und vielleicht einer Sternzahl verewigen.

(Um ehrlich zu sein hätte ich nur gerne irgendwann ein total abgegriffenes Taschenbuch zurück, das viele, viele Leute hoffentlich amüsiert und unterhalten hat. Stempel, Aufkleber, Fingerabdrücke, Kaffeeflecken ... wären das nicht wunderschöne Zeichen eines aufregenden Buchlebens? Hach ...)

Also, wer hätte Lust, "Zigaretten" zu lesen und zu rezensieren und sich für immer auf den Seiten zu verewigen? Jeder Interessent würde mir eine riesige Freude machen, so wie das Buch hoffentlich euch. :-)

Kontakt: romana.grimm@gmx.de

Alle Interessenten kommen in einen Lostopf, wo ich den ersten auslosen werde. Dem Buch lege ich dann eine Liste mit der Reihenfolge (und Adressen) bei. Falls Freunde oder Bekannte Interesse am Buch haben und bereit sind, eine Rezi zu schreiben, können sie sich gern in die Liste eintragen!



26. Juli 2012

"Zigaretten" gibt es jetzt auch als Taschenbuch!

Mit großer Freude und ein bisschen Stolz verkünde ich nun auch hier noch einmal ganz offiziell, dass es mein Buch "Wie ich auszog Zigaretten zu holen und als Retter der Welt zurückkam" jetzt auch als Taschenbuch gibt.

Ich bin mit Createspace gegangen und wirklich positiv überrascht: Die Qualität des Buches ist gut, die Farben des Covers brillant, die Schrift gestochen scharf. Und der Preis ist für ein PoD-Buch wirklich toll.

Wer sich für den Print interessiert, schaut am Besten einfach bei Amazon vorbei, denn im regulären Buchhandel kann man "Zigaretten" leider nicht bestellen - der einzige Nachteil, den Createspace meiner Meinung nach hat.




An dieser Stelle danke ich noch einmal herzlich Kealan Burke von Elder Lemon Art, der mein Cover gestaltet hat. Falls jemand einen Job zu vergeben hat, Kealan freut sich immer ;)

Ich wünsche euch schöne, heiße Tage. Genießt sie, bevor es wieder kühl und grau wird.

1. Juli 2012

Ich bin ein Gewinner! :-)

Wahnsinn!

Ich kann es nicht fassen, aber ich habe tatsächlich die Schreibchallenge gewonnen! Mein Ergebnis sind 35597 Worte, verteilt auf 6 Projekte. Und "Firedancer" habe ich wahrhaftig fertig bekommen und eben an meine Lektorin geschickt.

Der Juni war ein wirklich toller Monat, voller Energie, Lust und Laune aufs Schreiben und Vorfreude auf das Ergebnis. Demnächst kommt auch "Zigaretten" als Taschenbuch heraus, so dass ich in diesem Jahr auf ganze 3 Veröffentlichungen stolz sein kann, und dazu noch lange Geschichten, keine Shortys :D

So, und jetzt trinke ich einen Schluck auf alle, die an der Challenge teilgenommen und ihr Bestes gegeben haben, und freue mich auf die folgenden Monate. Das Jahr ist noch jung und es gibt so viel zu tun!

28. Juni 2012

YES!

Heute ist der 28.06.2012 und ich habe obsiegt! Meine Geschichte "Firedancer" ist offiziell beendet, liegt momentan noch bei 36091 Wörtern und wird an diesem Wochenende ihren Weg zu meiner Lektorin finden.

Es ist kaum zu beschreiben, wie gut ich mich gerade fühle. Am Anfang des Jahres dachte ich noch, ich würde gar nichts gebacken kriegen, und jetzt lief es so gut, dass ich mich ab und zu kneifen muss. :-)

Aber nach der Story ist vor der Story, und es liegen noch genug andere schöne Projekte auf meinem Stapel rum. Und der Monat hat immer noch 2,5 Tage, also ran an den Speck!

24. Juni 2012

Letzte Woche Schreibchallenge - alles oder nichts!

Die Schreibchallenge ist fast schon wieder um und ich bin ein bisschen traurig, dass ich nicht mehr geschafft habe bisher.

Bisher! Denn eine knappe Woche habe ich noch, und ich plane sie zu nutzen! Bei Firedancer bin ich wieder an der verdammten letzten Szene dran, die noch fehlt, und gerade bessere ich noch hier und da aus, füge ein bisschen mehr Substanz ein. Wenn die Geschichte erst einmal fertig ist, führe ich wahrscheinlich einen kleinen Freudentanz auf :-)

Die drei Wochen bis jetzt waren wie gesagt nicht nur erfolgreich. An manchen Tagen fiel mir das Schreiben wirklich schwer, sei es nun, weil ich so viel anderes zu tun hatte, oder weil ich so schlecht geschlafen habe, dass ich mich nicht aufraffen konnte, oder weil mein Kopf einfach andere Ideen hatte als ich, was Freizeitgestaltung angeht.

Woran es auch gehapert hat, ich habe festgestellt, dass ich das Schreiben wirklich liebe. Ich liebe es, meine Gedanken um eine Idee kreisen zu lassen bis sich erste Szenen ergeben, die Charaktere ein Gesicht erhalten und das Ganze eine Art Vibe bekommt, oder einen Geschmack, wie auch immer man das Gefühl nennen mag, das bei jeder Geschichte anders und einzigartig ist. Ich liebe es, durch die Worte und Sätze zu stolpern, wenn meine Finger mit den Gedanken in meinem Kopf nicht mithalten können, und ich liebe es ebenfalls zu korrigieren und zu erweitern und jedem kleinen Mitspieler seinen Auftritt zu gönnen. Am Allerschönsten ist aber der Moment, wenn ein Leser sagt, dass er komplett eintauchen und alles miterleben konnte.

Diese Challenge  war für mich schon jetzt in jeder Hinsicht ein Erfolg und ich bin sehr froh, dass wir uns schon auf die nächste geeinigt haben. Manche mögen alleine wunderbar vorwärts kommen, aber bei solchen Gelegenheiten merke ich wieder, dass ich doch die Gemeinschaft vorziehe, um zu jammern und Erfolge zu feiern.

In diesem Sinne wünsche ich allen Teilnehmern eine erfolgreiche letzte Woche! Gebt nicht auf, es ist immer noch alles drin!

10. Juni 2012

Meine Muse ist eine Bitch

Es ist amtlich, sobald ich mir etwas vornehme, mache ich es garantiert nicht, sondern beschäftige mich mit anderen Projekten. Aus diesem Grund habe ich "The Harem Flower" in meine To-Do Liste aufgenommen, damit ich wenigstens etwas erledigt bekomme. "Firedancer" kommt zwar gut voran, aber nachdem ich die letzten Tage so hart daran gearbeitet habe, macht mein Kopf jetzt eine Pause.

Als Beweis, dass ich bei "The Harem Flower" bei 0 anfange, hier ein Screenshot.





Ich zähle das Impressum einfach mal mit, weil das in jedes  Buch gehört. Musik für diese Geschichte habe ich auch schon gesucht und gefunden, es kann also losgehen. So wie ich mich kenne, wird das wieder episch, oh je. Aber andererseits habe ich lieber zu viele Ideen, als zu wenig!

In diesem Sinne drücke ich euch allen auch weiterhin die Daumen! Tschackaa!



30. Mai 2012

Ready. Steady. WRITE!

Okay, das ist also der allererste Post für die Schreibchallenge 2012 - auch wenn es erst morgen offiziell losgeht :-) Ich bin aufgeregt, hatte ich das schon erwähnt? Mein Ziel wird es sein, ein komplettes Buch in 30 Tagen runterzutippen. Wie gut, dass ich schon vor Jahren mit Notizen angefangen habe ... und irgendwo fliegt auch noch das angefangene erste Kapitel herum. Es ist zwar in der falschen Erzählperspektive geschrieben, aber das wichtigste, nämlich die Handlung, kann ich verwerten.

Wie ich das mit dem Runtertippen genau machen werde, weiß ich noch nicht, ich grüble immer so viel, aber ich habe festgestellt, dass die Flickenmethode für mich die beste Art und Weise sein könnte, ein Buch zu schreiben. Flickenmethode deshalb, weil ich mit dem anfange, was mir im Kopf herumgeht und mir besonders viel bedeutet, und der Rest kommt dann nach und nach hinzu. So haben besonders die Szenen eine Chance, mit denen man schon jetzt "resoniert" und mitfiebert, bevor man sich in ewigen Kleinigkeiten verzettelt und gar nicht vorwärts kommt.

Was ist eure Methode? Schreibt ihr strikt nach Plan, oder summt ihr wie eine Biene von einer Blume zur anderen und lasst euch treiben?

Und hier ist mein offizieller Startschuss: Roman "Ashleene" = 0 Wörter. (Eigentlich sind es 181, weil mein Impressum und mein Anhang schon stehen, aber die Story selber hat noch 0 Wörter.)


Der Einfachheit halber trage ich immer die komplette Wortanzahl in den Counter ein. Am Ende des Monats ziehe ich dann 181 Wörter ab. :)

Nehmt es mir nicht übel, dass ich meinen vollständigen Titel noch geheim halte. Der ist mir einfach zu wichtig, um ihn jetzt schon preiszugeben. Wahrscheinlich werde ich generell nicht viel über den Plot verraten, damit ich meinen Ansporn nicht verliere. Dummerweise lasse ich jedes Mal nach, sobald ich anderenvon meinen Storys erzähle, deshalb soll es diesmal anders laufen. Ich hoffe sehr, dass es hilft! (Jaja, Aberglaube, man muss ihn einfach lieben ...)

So, und nun habe ich genug gequatscht! Ich bin gespannt, wie es euch ergeht, und vor allem wünsche ich uns viel Spaß und Erfolg bei dieser Challenge!

P.S.: Falls heute schon jemand mit der Arbeit anfängt, weil er so ungeduldig ist, habe ich nichts gesehen und gehört. Der Juni ist auch so schon kurz genug, mit Urlauben und schönem Wetter. Und erst die Familie und Freunde, die was von einem wollen, entsetzlich! ;-) 

21. Mai 2012

Schreibchallenge Juni 2012

Ihr Lieben,

es ist euch vielleicht schon aufgefallen (das Banner ist aber auch kaum zu übersehen), dass ich im Juni an einer Schreibchallenge teilnehmen werde.

Es geht darum, in einem Monat ein ganzes Manuskript zu schreiben.

Werde ich das hinkriegen? Keine Ahnung, aber ich werde es herausfinden! :) 

Die Regeln lauten wie folgt:

1) Schreib soviel du kannst. Derjenige mit den meisten neuen Wörtern am Ende des Monats gewinnt!

2) Beende dein Buch! Bist du der/die/das einzige, der das hinkriegt, gewinnst du. Schaffen mehrere Autoren dieses Ziel, gewinnt der mit den meisten Wörtern.

Hast du auch eine Idee, die du schon lange umsetzen wolltest, aber nie die Zeit dafür gefunden hast? Dann könnte das deine Chance sein! Mach mit bei unserer Schreibchallenge, poste deinen Weg zum nächsten Buch auf deinem Blog oder deiner Homepage und vernetze dich mit anderen Teilnehmern.


Ich freue mich auf dieses Abenteuer und werde regelmäßig über meinen Fortschritt Bericht erstatten. Seid live dabei, es wird lustig! :)

13. Mai 2012

Weihnachtsmelodie

Hurra, es ist geschafft! "Weihnachtsmelodie" wird bald erscheinen! 

Es ist so schön, endlich mal wieder ein Manuskript aufpoliert zu haben. Es hat lange gedauert, da die Geschichte schon fast 8 Jahre auf dem Buckel hat, aber nach 6 Monaten kritischer Rummäkelei durch mich und Freunde bin ich mit dem Ergebnis zufrieden. Nun fehlt nur noch ein schönes Cover, und dann kann ich meinen virtuellen Bücherregalen endlich wieder einen neuen Titel hinzufügen. :-) "Weihnachtsmelodie" ist eigentlich der zweite Teil einer Mini-Reihe, aber der erste hat so viele Macken, dass ich erst einmal damit angefangen habe ... Weg des geringsten Widerstands und so. Aber der erste Teil ist der nächste auf meiner Liste, vielleicht schaffe ich das sogar noch dieses Jahr? Schön wäre es!

Die Protagonisten sind in der Geschichte nicht Männlein und Weiblein, sondern Männlein und Männlein, deshalb bin ich schon sehr gespannt, wie sie aufgenommen werden wird. Vielleicht sollte ich einen Warnhinweis in die Beschreibung packen ... Aber Homosexualität mal beiseite, Weihnachten scheint ein gefragtes Thema zu sein. Mein "Weihnachtsgast" verkaufte sich in diesem Frühjahr fast genauso oft in Deutschland wie alle (!) meine anderen Titel zusammen. Wenn das keine Aussage ist, weiß ich ja auch nicht. Ich bin aber froh darüber, weil ich solche Geschichten selbst sehr liebe und nie genug davon bekommen kann. Falls ihr was empfehlen könnt, nur zu, ich lasse mich gerne begeistern! :-)



4. April 2012

"Zigaretten" im neuen Gewand!

Es ist soweit! Endlich hat "Zigaretten" ein anständiges Cover! Ich bin ja mal gespannt, was die Leute davon halten :)

Der Cover-Künstler ist Kealan Burke von Elder Lemon Art. Auf seiner Facebook-Seite könnt ihr noch viele andere tolle Cover finden. Er arbeitet sehr schnell und ist total nett - und bei einem so günstigen Preis (den ihr von mir erfahren könnt, wenn ihr ihn nicht direkt fragen wollt) wenn man nichts ganz Ausgefallenes sucht, mehr als erschwinglich. :)


3. April 2012

Lacher des Tages :D

So, um mal vom bierernsten Autorengeschäft wegzukommen, gibt es jetzt für euch ein super Video. Es ist garantiert nicht nur für Gamer unterhaltsam, obwohl mir die Mass Effect 3 Fans schon ein bisschen leid tun ;)


Und jetzt mal ehrlich: Wer hat so eine Situation auch schon mal erlebt? Ging es euch auch mal so, sei es nun ein Spiel, ein Film oder ein Buch?

Bei mir war es Twilight 4. Mich hat total aufgeregt, dass ein Autor seine Reihe so derartig verhunzen kann ... und nein, ich gehe jetzt nicht ins Detail, sonst wird der Post 100 Seiten lang, und das kann ich mir gerade nicht leisten *g*

Ich freu mich über eure "Tales of Woe" - und ich weiß, dass es da draußen genug Rohrkrepierer gibt. Welcher war eurer?

29. März 2012

Schritt 3 - Die Sache mit der Interpunktion

Punkt, Komma, Strich, und ab und zu ein gepflegtes Semikolon sind für die meisten Autoren glücklicherweise kein Problem.

Ein bisschen anders sieht es für einige da schon mit der wörtlichen Rede aus, deshalb dreht sich mein heutiger Post um die richtige Interpunktion bei Dialogen (ein spannendes Thema, finde ich!).

Fangen wir bei den Grundlagen an, und denkt an Schritt 2: Das Gerede jeder neuen Person muss auf eine neue Zeile ;)

Grundsätzlich gilt: Das Gesagte gehört komplett in Anführungszeichen.

Beispiel: "Deine Mudda ist doof."

Sämtliche Variationen mit ? oder ! sowie angehängte Nebensätze oder Satzpartikel gehören ebenfalls in die Anführungszeichen.

Beispiel: "Deine Mudda ist doof, das sieht doch ne taube Nuss, Alder." 

Geht der wörtlichen Rede etwas voraus, wird das üblicherweise mit einem Doppelpunkt eingeleitet.

Beispiel: Manni sagte: "Deine Mudda ist doof."

Folgt der wörtlichen Rede etwas nach, ändern sich die Spielregeln.

Fall 1: Jemand sagt etwas in normaler Lautstärke. In diesem Fall gibt es KEIN Satzzeichen innerhalb der Anführungszeichen, sondern ein Komma DANACH. Das Satzzeichen folgt erst am Ende des vollständigen Satzes.

Beispiel: "Deine Mudda ist doof", sagte Manni.

Fall 2: Jemand fragt etwas. Hier steht das Satzzeichen wieder innerhalb der Anführungszeichen UND es folgt ein Komma. Am Ende des fertigen Satzes kommt ein Punkt.

Beispiel: "Ist deine Mudda doof?", fragte Manni.

Fall 3: Jemand schreit etwas. Es gilt die gleiche Regel wie bei Fall 2.

Beispiel: "Deine Mudda ist doof!", brüllte Manni.

Fall 4: Die wörtliche Rede wird unterbrochen und wieder aufgenommen.

a) Jemand sagt etwas in normaler Lautstärke. Siehe Fall 1, nur endet der Satz nicht zwingend mit einem Punkt, sondern die wörtliche Rede beginnt nach einem Komma und mit Kleinschreibung von neuem.

Beispiel: "Deine Mudda ist doof", sagte Manni, "genau wie dein Vadder."

Hinweis: Natürlich kann man die erste wörtliche Rede auch mit einem Punkt beenden, keine Frage. Das kommt ganz darauf an, was der Autor rüberbringen will.

Beispiel: "Deine Mudda ist doof", sagte Manni und goss sich neuen Kaffee ein. Er war teebraun und schmeckte furchtbar. Manni störte das nicht. Stattdessen fuhr er fort: "Genau wie dein Vadder."

b) Jemand fragt etwas. Siehe Fall 2. Ein Satzzeichen innerhalb der Anführungszeichen beendet zwingend den laufenden Satz. Die wörtliche Rede danach fängt wie ein neuer Satz an (also Großschreibung usw).

Beispiel: "Ist deine Mudda doof?", fragte Manni. "So doof wie dein Vadder?"

c) Jemand schreit etwas. Siehe b).

Beispiel: "Deine Mudda ist doof!", brüllte Manni. "So doof wie dein Vadder!"

Das war's auch schon wieder für heute. Ich hoffe, euch hängt die Grammatik nicht zum Hals raus! Wer es gerne noch etwas anschaulicher hätte, sollte in einen beliebigen Roman reinblättern und sich eine schöne, dialoglastige Stelle suchen. Früher oder später werden euch alle meine Fallbeispiele begegnen.

In diesem Sinne wünsche ich euch frohes Charakter-quatschen-lassen ;)

25. März 2012

Schritt 2 - Ent oder weder

Heute geht es nur um eine Kleinigkeit, über die sich viele Schreiberlinge aber nicht im Klaren sind. Besonders Anfänger oder Leute, die aus dem Fanfiction-Bereich ausbrechen und ein Original schreiben wollen, sind oft unentschlossen.

Die Frage ist: Freizeile oder normaler Absatz? (Und brauche ich überhaupt Absätze???)

Zuallererst: JA! Man braucht Absätze. Dringend. Absätze lockern das Textbild auf und verhindern, dass wir Kopfschmerzen beim Lesen bekommen.

Ein neuer Absatz kündigt einen Perspektivwechsel an, eine neue wörtliche Rede, oder manchmal auch Überraschungsmomente und poignante Stellen, die wir besonders hervorheben wollen. Drama, Baby, und so.

Besonders wichtig finde ich hierbei die neuen Absätze für wörtliche Rede. Manche Autoren schreiben ja hintereinander weg, alles in einen Block. Das Lesen wird dabei zur Qual, oder?

"Deine Mutter hasst mich", sagte A. "Das stimmt doch gar nicht!" A seufzte. "Und ob das stimmt. Sie hat den Messerblock nach mir geworfen." "Weil du sie eine vertrocknete alte Sumpfkuh genannt hast!", keifte B.

Schöner ist es so, wenn man gleich sieht, dass jemand Neues spricht:

"Deine Mutter hasst mich", sagte A.
"Das stimmt doch gar nicht!"
A seufzte. "Und ob das stimmt. Sie hat den Messerblock nach mir geworfen."
"Weil du sie eine vertrocknete alte Sumpfkuh genannt hast!", keifte B.

Und so weiter und so fort. Man könnte das auch noch weiterführen und Leerzeilen dazwischen packen. Bei Fanfictions ist es gang und gebe so zu arbeiten, damit das Lesen am Bildschirm leichter ist. Diese Angewohnheit überträgt sich häufig auf die ersten eigenen Gehversuche - auch bei mir, nur habe ich mir das mittlerweile abgewöhnt. Eine halbe Stunde lang Freizeilen zu löschen lehrt einen ein paar Dinge ;)

Damit will ich nicht sagen, dass Freizeilen für E-Books nicht praktisch sein können, da man sie mit Hilfe von Apps ebenfalls am Bildschirm liest, häufig auf Tablet PC oder Smartphones, die das Auge wegen des "Display-Glare" nach einer Weile anstrengen. Ich habe schon etliche E-Books gekauft und gelesen, die Freizeilen hatten, die Praxis ist also weit verbreitet.

Nichtsdestotrotz sehe ich das persönlich etwas anders. E-Reader sind viel kleiner als der durchschnittliche PC-Bildschirm, Freizeilen sind daher gar nicht notwendig und ziehen ein Dokument nur unnötig in die Länge, was Batteriesaft kosten kann. Dazu kommt noch, dass einige Verkaufsplattformen wie Amazon eine Übertragungsgebühr auf den Kaufpreis von E-Books aufschlagen. Diese variiert nach Größe des Dokuments. Je länger also ein Buch ist (und je teurer; ab 2,99€ geht das mit der Gebühr los, wenn ich richtig informiert bin), desto mehr muss der Kunde dafür bezahlen. Das kann im Einzelfall sogar Leser abschrecken. Über Strom denkt kaum jemand nach, wenn er ein E-Book kauft, aber über ein paar Extra-Cent schon.

Mein Tipp heute lautet also, eure Texte lieber im Blocksatz zu formatieren und die Lesbarkeit mit Erstzeileneinzügen zu gewährleisten. Den erstellt ihr, wenn ihr euren Text komplett markiert und dann oben im Lineal über der Seite auf das oberste Dreieck geht (es erscheint die Info "Erstzeileneinzug"). Zieht es ein wenig nach rechts, ca. einen halben Zentimeter oder wie weit ihr ihn auch immer setzen wollt - voilà, fertig ist die augenfreundliche Absatzeinrückung!

Bedenkt aber, dass bei Kapitelanfängen oder bei neuen Abschnitten kein Erstzeileneinzug hingehört. Schaut in jeden beliebigen Roman. Wenn er Erstzeileneinzüge hat , ist es dort garantiert auch so. Nehmt zum Beispiel Biss zum Morgengrauen. Ein kurzer Blick ins Buch bei Amazon genügt: Beispiel  :-) Diese Einrückung macht ihr rückgängig, indem ihr oben das selbe Dreieck einfach wieder zurückschiebt.

Und noch ein Tipp: Egal, ob ihr euch für Freizeilen oder Blocksatz entscheidet ... Kombiniert nicht beides miteinander. Wer Freizeilen benutzt, braucht keinen Erstzeileneinzug mehr. 

Viel Erfolg!

23. März 2012

Schritt für Schritt 1

Mir ist aufgefallen, dass viele neue und/oder junge Autoren mit der Formatierung ihrer Geschichten Probleme haben, ganz besonders wenn sie sie selbst herausbringen wollen (zB bei Amazon Kindle). Deshalb habe ich mich entschlossen, eine neue Seite auf meinem Blog zu diesem Thema einzurichten und so erste Hilfe zu leisten :-) Den ersten Schritt gibt es gleich hinterher, man kann schließlich nie früh genug anfangen, nicht wahr? Falls jemand Fragen hat, mailt mir oder schreibt einen Kommentar, ich werde versuchen, sie hier zu beantworten, wenn ich das kann.

Ein kleiner Hinweis: Ich erhebe keinen Anspruch auf Allwissenheit! Wenn ich etwas nicht weiß, werde ich versuchen es herauszufinden. Hier geht es außerdem um grundlegende Sachen, keine schicken Details. Für solche Dinge gibt es andere Blogs von Leuten, die wesentlich mehr Ahnung haben.

Schritt 1 - Das richtige Blatt Papier

Ich weiß. Ihr denkt jetzt sicher: "Wieso brauche ich das richtige Blatt Papier? Ich schreibe doch am PC."

Richtig, die meisten von uns tun das. Wir schreiben aber auch Notizen, und zwar nicht überall hin, wo wir Platz finden, sondern für gewöhnlich in uns genehme Notizbücher oder Hefte.

Warum sollte es also mit unserem Text-Dokument am Computer anders sein?

Wie ich in einem älteren Post schon mal geschrieben habe, ist das Schreiben eine sinnliche Erfahrung. Wir fühlen mit unseren Charakteren, wir erleben ihre Abenteuer und wir begleiten sie an Orte, die sie besuchen. Das richtige Blatt Papier kann uns helfen uns noch wohler dabei zu fühlen und deshalb ist es so wichtig.

Ich persönlich mag es zum Beispiel, meine Seiten mit einem schmalen Rand auszustatten (in Word 2007 geht das sehr einfach mit der Randeinstellung, die heißt direkt "schmal"). Die Seite selbst richte ich dann mit 19 cm Höhe und 12 cm Breite ein. Meine Schriftart ist Times New Roman und die Schriftgröße ist immer 12. Das sieht dann aus wie eine Taschenbuchseite. So habe ich immer gleich im Blick, wie lang meine Geschichten schon sind und  beinahe das Gefühl, in einem richtigen Buch zu blättern, wenn ich drin rumscrolle. Obwohl ich pro E-Book bin, ist das eine Sache, die mir wichtig ist, denn man weiß ja nie, was da noch kommen wird. ;-)

Jemand anders schreibt dagegen vielleicht lieber auf A4, oder ganz ohne Seitenansicht. Viele benutzen auch Normseiten (einen Download für eine Vorlage findet ihr HIER), damit sie ganz genau kontrollieren können, wie viele Buchseiten sie geschafft haben. Was immer einem am meisten hilft, ist richtig. Man kann den Text jederzeit in ein anderen Format bringen, also lasst euch nicht einreden, dass ihr Murks macht.

Viel Spaß beim Schreiben!

21. März 2012

Ideen-Overload

Okay, es ist mal wieder soweit.

Letztes Jahr wurde ich durch Fred Ink (der es wiederum von einem Freund hatte) auf die sogenannte "Indie-Revolution" aufmerksam gemacht. Der Spiegel schrieb über Amanda Hockings E-Book-Erfolg in den USA und plötzlich, nach ein paar sehr bedrückenden Monaten, ging bei mir das Inspirationslicht an.

Auf einmal gab es Möglichkeiten für meine Geschichten, doch noch Leser zu finden. Und zwar nicht nur für umsonst, sondern tatsächlich als "richtiges Buch"! Plötzlich zu wissen, dass man frei davon ist, einen Verlag von sich überzeugen und endlos lange auf Antworten warten zu müssen, war unglaublich. Ein Gefühl beinahe wie ein Rausch.

Ich hatte Glück, dass ich schon einige Geschichten auf der Festplatte liegen hatte. Ich brauchte sie nur aufpolieren, ein Cover zu basteln und mich wegen des Impressums und der richtigen Formatierung informieren. Alles kein Problem, im Vergleich zu oben genannten Hürden.

Nur wenig später veröffentlichte ich "Zigaretten" als E-Book, kurz darauf dann auch "Colette" und "Der Weihnachtsgast".

Aber damit hörte es nicht auf. Mit dem Frühling und dem Rausch der Freiheit kamen auch die halb ausgegorenen Story-Ideen aus ihren Löchern gekrochen, die ich schon halb verendet geglaubt hatte. Und nicht nur die, auch neue, vielversprechende Geistesblitze tauchten auf und trieben mich halb in den Autorenwahnsinn. Ich konnte nicht richtig schlafen, ich kam nicht zur Ruhe, teilweise war ich bis nach Mitternacht auf und habe wie wild Notizen geschrieben.

Das war 2011, und es war toll. Wie ein Karneval im Kopf - rasant, rauschend, bunt und schwindelerregend.

Vielleicht liegt es am Frühling, vielleicht will mir mein Kopf aber auch sagen, dass ich es endlich wieder richtig angehen soll, aber jetzt, ungefähr zu gleichen Zeit wie letztes Jahr, drehe ich wieder durch.

Ich kann nicht schlafen oder lange still sitzen (die Fahrigkeit ist wirklich furchtbar), ich bin zerstreut und kann doch nicht loslassen, wenn mich erst mal ein Gedanke richtig gepackt hat. Entspannung ist ein Fremdwort, da mein Kopf einfach nicht aufhören kann zu grübeln. Ich bin mir sicher, dass mein Hirn im Hintergrund irgendwelche mysteriösen Aufgaben ausführt, Inspirationspartikel verwertet, interessante Fakten, Namen und Eigenschaften von Leuten sammelt und irgendwann, wenn ich mich in einen halbluziden Zustand der Müdigkeit runtergewirtschaftet habe, eine fertige Story-Idee ausspuckt, die mir vorkommt wie eine Erleuchtung.

Es klingt ein bisschen verrückt, aber ich bin mir sicher, dass der eine oder andere von euch Schreiberlingen dieses Phänomen auch kennt. Und deshalb würde ich von euch gern wissen, wie viele Ideen ihr gerade jongliert. Ich brauche keine Storylines oder Charakternamen oder sonst etwas. Einfach nur die harten Fakten. Wie viele verschiedene Geschichten wollen als nächstes von euch geschrieben werden? Wie viele dieser kleinen Biester lassen euch nachts nicht schlafen?

Bei mir sind es 8, und je nach Tagesform hat ein anderes die Nase vorn :-)

15. März 2012

Kritzeleien

Endlich habe ich mal wieder Lust und Zeit zum Zeichnen gefunden und gleich jede Menge Zeug gemacht. Leider sind es bisher alles nur Skizzen, aber ich arbeite an einer kleinen Überraschung und hoffe, bald farbige Ergebnisse präsentieren zu können. Bis dahin könnt ihr euch auf den einzelnen Seiten zu meinen Geschichten umschauen, es wird sich da sicherlich öfter etwas ändern :-)

11. März 2012

Alles muss perfekt sein

Zumindest finden das viele, wenn es um Dienstleistungen und Waren geht.

Aber gilt das auch für Bücher?

Muss ein Buch so glatt poliert sein, dass es keine Ecken und Kanten mehr zu entdecken gibt? Sollte ein Autor jedes nur erdenkliche Füllwort streichen? Was ist mit langen Satzmonstern? Dürfen die geduldet werden, oder muss man sie zwingend kürzen und umformulieren?

Fragen über Fragen, die einen Autor zur Verzweiflung treiben und den Schreibfluss nachhaltig hemmen können (und ich weiß, wovon ich rede, ich hab das alles schon durchgemacht und bin in diesem Moment auch wieder fleißig am Vor-mir-herschieben-weil-ich-Angst-vorm-Versagen-habe *seufz*). Viele stimmen sogar sicherlich zu und meinen, dass das Buch, das man dem Leser anbietet, so perfekt wie möglich sein muss. Hier sei es mal dahingestellt, ob ein Verlag diesen Anspruch hat, oder ein Schreiberling im Alleingang - das Endprodukt muss glänzen, keine Frage.

Aber wer braucht diesen "Glanz" wirklich? Der Leser, der sein Geld in uns investiert und ein paar Stunden guter Unterhaltung dafür erwartet, oder doch eher der Autor, der nie mit sich zufrieden ist?

Welcher Autor hat schon mal dran gedacht, dass das, was für uns nicht perfekt ist, für einen Leser ein fantastisches Erlebnis sein kann? Eine Reise in eine Welt, die ihn vollkommen gefangen nimmt?

In meinen Anfangszeiten, als ich noch Fanfictions und sogenannte "Originale" schrieb (damals gab es Kindle und all seine Möglichkeiten noch nicht), fand ich Leser, die ungeduldig auf die nächsten Kapitel gewartet haben, die mir Mails geschickt und mir tolle Fragen zur Geschichte gestellt haben. War ich damals "perfekt"? Ganz sicher nicht! Im Gegenteil, wenn ich heute diese alten Sachen lese, rollen sich mir teilweise die Fußnägel hoch ... und dennoch haben diese Geschichten es geschafft, die Leser mitzunehmen und sogar zu begeistern.

Aber warum? Wieso schaffen diese Geschichten mit all ihren Wortwiederholungen, Füllwörtern, unmöglichen Satzkonstruktionen und seltsamen Formulierungen das, was ich mir heute wünschen würde? Wie kann es sein, dass etwas so Unperfektes so intensiv auf den Leser wirkt?

Ganz einfach: Ich bin der festen Überzeugung, dass Leser mit der Geschichte auf eine Art resonieren, die beinahe unabhängig von der Schreibe ist. Klar, niemand braucht Rechtschreibfehler oder nervige Formatierungspatzer - die gehören in der Tat rigoros ausgemerzt, aber was den Rest angeht, muss jemand schon sehr, sehr schlecht sein, um komplett abgelehnt zu werden. Das, worauf es wirklich ankommt ist die Begeisterung, mit der das Buch geschrieben wurde. Leser spüren das, sogar wenn der Schreibstil relativ nüchtern ist. Ihnen ist es wichtig, zu erleben.

Wenn die Erzählung so spannend ist, dass man im Kopf Bilder sieht, kümmert es niemanden, dass mal eine Formulierung ungeschickt ist, oder ein Satz zu lang oder zu kurz. Alles was zählt ist das Abenteuer. Wer kennt nicht dieses wonnige Gefühl eines kalten Schauers oder eines aufgeregten Prickelns? Und wer hat noch nicht vor seinem geistigen Auge weite Länder oder enge, belebte Gassen entstehen sehen? Wieviele von euch wünschen sich, einmal einem Romancharakter im wirklichen Leben begegnen zu können?

Schreiben ist ein wunderbares Handwerk, das viele Autoren sinnlich und aufregend finden, auch wenn es harte Arbeit ist. Lesen dagegen ist im Normalfall frei von Arbeit und Druck. Man will der Wirklichkeit entkommen und wartet nur darauf, fremde Orte und Menschen kennen zu lernen.

Interessiert es mich als Leser, wie lange ein Autor an dem Buch gesessen hat? Wohl kaum. In erster Linie interessiert mich die Geschichte. Erst danach mache ich mir Gedanken zum Stil und anderen Dingen, die den Autor und seine Arbeit betreffen. Perfektion bei Büchern ist sehr, sehr subjektiv, und deshalb sollten Autoren zwar ihr Bestes geben, aber sich nicht diktieren lassen, welche Stilmittel richtig oder falsch sind. Das kann von Geschichte zu Geschichte unterschiedlich sein. Was im Agententhriller angenehm knapp und schnörkellos ist, käme in einem Liebesroman gar nicht an.

Deshalb plädiere ich dafür, als Autor die Perfektion einmal beiseite zu lassen und erst einmal nur zu schreiben. Schreiben macht Spaß, es ist schön, und es erlaubt uns, unsere Träume und Ideen mit vielen anderen Menschen zu teilen. Selbst wenn der erste Entwurf noch Mängel hat, so kann man diese später korrigieren. Denkt nur dran, nicht alles von der ursprünglichen Vision wegzukürzen und herauszuschneiden. Erlaubt euch ein bisschen Freiheit und genießt es, individuell zu sein. Leser brauchen keinen hundertsten Abklatsch von Stephenie Meyer oder J.K. Rowling. Sie brauchen euch, für einen frischen Wind im Bücherhimmel :-)