23. März 2012

Schritt für Schritt 1

Mir ist aufgefallen, dass viele neue und/oder junge Autoren mit der Formatierung ihrer Geschichten Probleme haben, ganz besonders wenn sie sie selbst herausbringen wollen (zB bei Amazon Kindle). Deshalb habe ich mich entschlossen, eine neue Seite auf meinem Blog zu diesem Thema einzurichten und so erste Hilfe zu leisten :-) Den ersten Schritt gibt es gleich hinterher, man kann schließlich nie früh genug anfangen, nicht wahr? Falls jemand Fragen hat, mailt mir oder schreibt einen Kommentar, ich werde versuchen, sie hier zu beantworten, wenn ich das kann.

Ein kleiner Hinweis: Ich erhebe keinen Anspruch auf Allwissenheit! Wenn ich etwas nicht weiß, werde ich versuchen es herauszufinden. Hier geht es außerdem um grundlegende Sachen, keine schicken Details. Für solche Dinge gibt es andere Blogs von Leuten, die wesentlich mehr Ahnung haben.

Schritt 1 - Das richtige Blatt Papier

Ich weiß. Ihr denkt jetzt sicher: "Wieso brauche ich das richtige Blatt Papier? Ich schreibe doch am PC."

Richtig, die meisten von uns tun das. Wir schreiben aber auch Notizen, und zwar nicht überall hin, wo wir Platz finden, sondern für gewöhnlich in uns genehme Notizbücher oder Hefte.

Warum sollte es also mit unserem Text-Dokument am Computer anders sein?

Wie ich in einem älteren Post schon mal geschrieben habe, ist das Schreiben eine sinnliche Erfahrung. Wir fühlen mit unseren Charakteren, wir erleben ihre Abenteuer und wir begleiten sie an Orte, die sie besuchen. Das richtige Blatt Papier kann uns helfen uns noch wohler dabei zu fühlen und deshalb ist es so wichtig.

Ich persönlich mag es zum Beispiel, meine Seiten mit einem schmalen Rand auszustatten (in Word 2007 geht das sehr einfach mit der Randeinstellung, die heißt direkt "schmal"). Die Seite selbst richte ich dann mit 19 cm Höhe und 12 cm Breite ein. Meine Schriftart ist Times New Roman und die Schriftgröße ist immer 12. Das sieht dann aus wie eine Taschenbuchseite. So habe ich immer gleich im Blick, wie lang meine Geschichten schon sind und  beinahe das Gefühl, in einem richtigen Buch zu blättern, wenn ich drin rumscrolle. Obwohl ich pro E-Book bin, ist das eine Sache, die mir wichtig ist, denn man weiß ja nie, was da noch kommen wird. ;-)

Jemand anders schreibt dagegen vielleicht lieber auf A4, oder ganz ohne Seitenansicht. Viele benutzen auch Normseiten (einen Download für eine Vorlage findet ihr HIER), damit sie ganz genau kontrollieren können, wie viele Buchseiten sie geschafft haben. Was immer einem am meisten hilft, ist richtig. Man kann den Text jederzeit in ein anderen Format bringen, also lasst euch nicht einreden, dass ihr Murks macht.

Viel Spaß beim Schreiben!

Kommentare:

  1. Hi Romana,

    das ist wirklich eine gute Idee. Ich habe auch immer noch Probleme mit der verd. Formatierung bei amazon, trotz Mobibooks und Calibre. Bin für jeden Tipp dankbar. LG Kirk

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  2. Kirk,
    da komme ich auf jeden Fall noch hin, es würde mich also echt freuen, wenn du dabei bleibst. :)
    LG!
    P.S.: Yay, die ersten Kommentare. Es lebt! *kicher*

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